Nun läuft unsere Kampagne und es gibt bereits erste Supporter und wir freuen uns sehr über das Interesse. Natürlich hoffen wir, dass es noch wächst, aber ein Anfang ist gemacht. Besonders interessant ist auch, dass es offenbar professionelle Unternehmen gibt, die nur im Crowdfundingbereich unterwegs sind. Wir haben einige Mails erhalten, die automatisch im Spamordner landeten. Wenn man die Betreffzeilen googlet, weiß man auch warum... Wie auch immer, wir wünschen uns, dass die Kampagne und im Anschluss der Film ein Erfolg werden. Daran gilt es nun zu arbeiten.
Delmar liebt Berlin
Delmar hat sich in Berlin verliebt. Das liegt vielleicht auch an der Frau, die er hier kennenlernte und mit der er bis zu ihrem Tod in Colorado lebte. Wenn Delmar an seine Zeit in Berlin denkt, dann vor allem auch an einen Fluchtversuch, den er beobachten musste. Es fielen Schüsse und der Versuch scheiterte. Der Flüchtende starb vor seinen Augen. Diese Situation hat ihm verdeutlicht, wie ernst die Lage in Berlin und speziell entlang der Mauer war.
Fast auf der Zielgeraden
Wir haben unsere Crowdfunding-Kampagne gestartet. Auf Indiegogo suchen wir nun Unterstützer um Mauerkinder fertigzustellen. Konkret benötigen wir das Geld um uns eine professionelle Farbkorrektur und Tonbearbeitung leisten zu können. Außerdem wollen wir den Film auf Festivals in den USA und Europa zeigen. Auch dafür brauchen wir finanzielle Hilfe. Häufig verlangen die Veranstalter vorab eine Gebühr, nur damit wir unseren Film überhaupt einreichen können. In den kommenden Wochen wollen wir an dieser Stelle über den aktuellen Stand der Kampagne berichten. Bitte teilt unseren Link zu Indiegogo: https://www.indiegogo.com/projects/mauerkinder
Vielen dank,
Annette & Patrick
La Belle
Sie wollen tanzen und Spaß haben. Politik spielt in der Diskothek La Belle in der Berliner Hauptstraße vermutlich keine Rolle. Am frühen Morgen des 5. Aprils 1986 explodiert eine Bombe und tötet drei Menschen. Von den rund 500 Gästen werden 28 schwer verletzt, rund 250 Anwesenden soll der Luftdruck der Explosion das Trommelfell zerrissen haben. Bis heute sind viele der Opfer traumatisiert und können nur schwer über die Nacht reden, in der sie feiern wollten und die zum Alptraum wurde. Heute vor 28 Jahren.
Joe vom Teufelsberg
Joe war noch nicht volljährig, als er sich beim Militär anmeldete. Berlin war seine erste Station im Ausland. In seiner Freizeit joggte entlang der Grenze. Er hörte Schüsse an der Mauer und arbeitete auf der Abhörstation auf dem Teufelsberg und durfte über seinen Job nie reden. Obwohl er deshalb kaum Berliner Freunde hatte, fühlt er sich bis heute sehr verbunden mit der deutschen Hauptstadt. In Mauerkinder erzählt er von seinem Berlin.
Spielzeit 59 Minuten
Eigentlich war der Film ursprünglich ja eine Stunden und sieben Minuten lang. Damit er auch auf Festivals einfach einzureichen ist, haben wir ihn nun schweren Herzens gekürzt. Kill your darlings. Ja, so heißt es im Schnitt dann. Nun ist der Film 59 Minuten lang. Wir haben den Eindruck, dass diese "Diät" dem Produkt nicht geschadet hat. Weiter geht`s. Schritt für Schritt.
Frohe Weihnachten!
Weihnachten klopft an die Tür - und wir werden es rein lassen. An dieser Stelle wollen wir uns herzlich bei allen bedanken, die uns und unser Projekt unterstützt haben.Wir sind froh, dass die ersten Previews gut gelaufen sind und freuen uns weiterhin über Feedback. Passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch, Annette & Patrick
Gedanken zu den Ereignissen in Newtown
Wöchentlich kommen in der "Forever in our Hearts" - Gruppe Menschen aus der Region zusammen, um über das zu reden, was sich in ihrem Leben verändert hat.
Wenige Tage später sind wir in Denver.
Wir sind eigentlich schon fast wieder auf unserem Weg nach Berlin und fahren
wir an dem Ort Littelton vorbei. Der Name kommt uns bekannt vor. Wir erfahren
von Dave, dass dort die Columbine High
School ist. Tragischer Schauplatz
eines weiteren Amoklaufs, der im April 1999 Schlagzeilen in der ganzen Welt
machte.
Ein Angehöriger schreibt dort, dass man den Vater so in Erinnerungen behalten solle, wie er gelebt hat. Nicht wie er starb.
Keiner kann ermessen, wie es in den
Eltern aussieht, die ihre Kinder wenige Tage vor Weihnachten zu Grabe tragen
müssen.
121212 - tripple 12 - heute geht es los!
In wenigen Augenblicken wird unser Film das erste Mal auf der großen Leinwand zu sehen sein. Wir sind sehr aufgeregt, wie unser Werk ankommt. Immerhin mussten wir aus über 36 Stunden Material auswählen. Transportiert sich die Geschichte Berlins? Mögen die Zuschauer unsere Veteranen so wie wir? Spiegelt sich die aufregende Zeit wieder, die hinter uns liegt? Wir wollen alle Interessierten auf eine Spurensuche mitnehmen. Die Geschichte unserer Kindheit durch die Augen von Erwachsenen erzählt. Uns war wichtig kein politischen Film zu machen. Wären wir in einem der Bezirke Ost-Berlins aufgewachsen, es wäre sicher ein anderer Film geworden. Das wäre aber auch der Fall, wenn wir in Tegel gelebt hätten, wo der französische Sektor lag.
In zwei Stunden geht es los. Drückt uns die Daumen. Annette & Patrick
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